Schulmaterial Grundschule: 5 Dinge, die ich nach 3 Schuljahren anders machen würde

Schulmaterial für die Grundschule mit Brotdose, Heften, Trinkflasche, Jacke und Namensaufklebern. Titelbild zum Blogartikel über fünf Dinge, die eine Mutter nach drei Schuljahren bei der Einschulung anders machen würde.

Drei Schuljahre später sehe ich manche Dinge rund um Schulmaterial wirklich anders.

Nicht, weil wir bei der Einschulung völlig planlos waren. Im Gegenteil. Ich hatte Listen, habe verglichen und wollte natürlich alles perfekt vorbereitet haben.

Das Ergebnis? Hefte, die wir nie gebraucht haben. Eine verschwundene Brotdose. Und Jacken, die offenbar beschlossen hatten, dauerhaft in der Schule zu wohnen.

Heute würde ich einiges anders machen.

1. Keine Schulmaterialien mehr auf Vorrat

Lineatur 1. Lineatur 2. Schreiblernheft. Doppelheft.

Bei unserer ersten Materialliste musste ich manche Begriffe tatsächlich erst einmal googeln.

Mein damaliger Gedanke: Wenn wir das sowieso brauchen, kaufe ich direkt mehr.

Fehler.

Im nächsten Schuljahr werden plötzlich andere Lineaturen gebraucht und manche Hefte kommen kaum zum Einsatz.

Deshalb: Materialliste abwarten und wirklich nur das kaufen, was darauf steht.

Bei Unsicherheit ruhig mit der Liste ins Geschäft gehen. Wir haben damit bei Müller gute Erfahrungen gemacht. Die Verkäuferinnen wussten bei den verschiedenen Heften sofort, was gemeint war.

Und irgendwann macht man drei Kreuze, wenn hinter jedem Punkt endlich ein Haken ist.

2. Keine 40 Euro mehr für eine Brotdose

Meine Anforderungen an eine Brotdose sind inzwischen ziemlich einfach: Sie muss gut schließen und mehrere Fächer haben.

Ich möchte Brot, Obst und andere Sachen getrennt einpacken können. Sonst kommt mittags eine undefinierbare Pampe zurück, die mein Kind natürlich auf gar keinen Fall mehr essen möchte.

Aber 30 oder 40 Euro?

Nein.

Bei uns gehen Brotdosen verloren. Im Hort. In der Schule. Manchmal verschwinden sie einfach und tauchen Wochen später wieder auf.

Deshalb kaufe ich lieber eine vernünftige Brotdose mit mehreren Fächern zu einem normalen Preis.

Brotdose mit mehreren Fächern

Warum ich meinem Schulkind keine teure Brotdose mehr kaufe, habe ich hier noch einmal ausführlicher erzählt:

Brotdosen-Artikel

3. Beschriftet die Jacken!

Vor der Einschulung habe ich jeden Bleistift beschriftet.

Wirklich jeden.

Was ich nicht beschriftet habe? Die Jacken.

Ratet mal, was ständig verschwunden ist.

Heute kommt der Name wirklich auf alles: Jacken, Sportsachen, Turnbeutel, Brotdose und Trinkflasche.

Für die Schulmaterialien nutzen wir Namensaufkleber. Meine Tochter durfte das Design selbst aussuchen und hat ihre Sachen teilweise sogar selbst beklebt.

Namensaufkleber

Mein Rat: Wenn etwas theoretisch verloren gehen kann, beschriftet es.

Besonders die Jacke.

4. Smartwatch? Erst die Schule fragen

Eine Kinder-Smartwatch klingt erst einmal praktisch. Erreichbarkeit, Standort und ein besseres Gefühl für die Eltern.

Aber: Nicht jede Schule erlaubt sie.

Deshalb würde ich heute erst die Schulregeln prüfen und dann kaufen.

Bei uns hat sich sowieso vieles erst nach der Einschulung ergeben. Schulweg, Hort, Verabredungen. Vorher wusste ich noch gar nicht, wie unser echter Schulalltag aussehen wird.

Also erst fragen. Dann Geld ausgeben.

5. Lasst das Kind erst einmal Schule starten

Beim ersten Schulkind möchte man auf alles vorbereitet sein.

War ich auch.

Heute würde ich sagen: Ranzen kaufen, Materialliste abarbeiten, Sportsachen besorgen und dann erst einmal anfangen.

Vieles merkt man erst im echten Schulalltag.

Was bleibt in der Schule? Was wird im Hort gebraucht? Was nervt? Was geht verloren? Und was liegt nach drei Monaten immer noch unbenutzt herum?

Unseren Step by Step Schulranzen würde ich übrigens wieder kaufen. Warum wir uns damals dafür entschieden haben, könnt ihr hier nachlesen:

Step-by-Step-Schulranzen-Artikel

Den Rest kann man später kaufen.

Amazon läuft nicht weg.

Mein Fazit nach drei Schuljahren

Weniger auf Vorrat kaufen. Weniger Geld für Dinge ausgeben, die ständig verschwinden. Dafür wirklich alles beschriften.

Und vor allem: Nicht versuchen, den kompletten Schulalltag schon vor dem ersten Schultag durchzuplanen.

Nach ein paar Wochen ist man drin.

Und irgendwann fragt man sich nur noch, warum man damals eigentlich fünf Hefte mit der falschen Lineatur gekauft hat.

Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wenn du über einen dieser Links kaufst erhalte ich eine kleine Provision. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten. Ich empfehle nur Produkte die ich selbst kenne und schätze. Alle genannten Preise dienen lediglich zur Orientierung. Da sich Preise und Angebote bei Amazon regelmäßig ändern, gilt immer der aktuelle Preis zum Zeitpunkt des Kaufs auf der jeweiligen Produktseite.


Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

8 Stunden Autofahrt mit zwei Kindern – unsere besten Tipps aus der Dänemark-Reise

Zuckertüte befüllen – was Schulkinder wirklich freut und was wirklich sinnvoll ist

Einschulungsoutfit für Mädchen – 5 Kleider die nicht nur einmal getragen werden