Weihnachtsgeschenke früh planen – so organisiere ich Geschenke ohne Weihnachtsstress

 

Geschenkeplaner für Eltern auf einem weihnachtlich dekorierten Tisch mit verpackten Geschenken – frühzeitige Planung der Weihnachtsgeschenke ab September.

Weihnachtsgeschenke früh planen – so organisiere ich Geschenke ohne Weihnachtsstress

Bei uns beginnt die Weihnachtsplanung tatsächlich schon im September. Nicht, weil ich im Spätsommer bereits Weihnachten feiern möchte, sondern aus einem ganz praktischen Grund: Ich habe zwei Kinder, die beide im Januar Geburtstag haben. Zwischen Adventskalender, Nikolaus, Weihnachten und zwei Kindergeburtstagen kommen innerhalb weniger Wochen also ziemlich viele Geschenke zusammen.

Früher habe ich vieles einfach im Kopf behalten oder mir irgendwo Notizen gemacht. Irgendwann wurde mir das jedoch zu unübersichtlich. Was bekommt welches Kind? Was schenken die Großeltern? Was habe ich bereits gekauft? Welcher Wunsch ist für Weihnachten gedacht und welchen hebe ich lieber für den Geburtstag auf?

Deshalb habe ich mir über die Jahre ein System angewöhnt, mit dem ich entspannter durch die Weihnachtszeit komme. Mein wichtigstes Ziel: Wenn der Dezember beginnt, möchte ich mit der Planung der Weihnachtsgeschenke möglichst fertig sein.

Manchmal beginnt meine Geschenkplanung schon viel früher

Aufbewahrungsbox mit frühzeitig gekauften und verpackten Geschenken für Weihnachten und Geburtstage.

Wenn ich im Laufe des Jahres etwas sehe, bei dem ich sofort an eines meiner Kinder denke, kaufe ich es manchmal direkt. Solche Dinge kommen bei mir in eine Kiste und warten dort auf Weihnachten oder den nächsten Geburtstag.

Ich kaufe allerdings nicht das ganze Jahr über systematisch Weihnachtsgeschenke. Meine eigentliche Planung beginnt normalerweise im September. Das hat für mich noch einen weiteren Vorteil: Die Kosten verteilen sich besser.

Wenn ich Adventskalender, Nikolausgeschenke, sämtliche Weihnachtsgeschenke und anschließend noch zwei Geburtstage innerhalb von ein oder zwei Monaten bezahlen müsste, würde sich das deutlich im Haushaltsbudget bemerkbar machen. Wenn ich dagegen schon im September anfange und die Einkäufe auf mehrere Monate verteile, empfinde ich das als wesentlich angenehmer.

Die Geschenke werden dadurch natürlich nicht günstiger. Aber ich muss nicht alles auf einmal bezahlen und kann die Weihnachtsausgaben besser planen.

Im September sammle ich erst einmal Wünsche

Mutter fotografiert im Spielzeuggeschäft einen Weihnachtswunsch, während ihre Tochter auf ein Spielzeug im Regal zeigt.

Gerade bei kleineren Kindern finde ich Wunschlisten gar nicht so einfach. Meine jüngere Tochter wird im Januar vier, und ihre Wünsche können sich noch ziemlich schnell ändern.

Deshalb fahre ich mit ihr beispielsweise in Spielzeuggeschäfte und wir schauen uns gemeinsam an, was es gibt. Dinge, die sie besonders toll findet und sich vom Weihnachtsmann wünscht, fotografiere ich.

Aber nur weil etwas an diesem Tag unbedingt auf die Wunschliste muss, kaufe ich es nicht automatisch sofort.

Einige Zeit später frage ich noch einmal nach: Ist dieser Wunsch immer noch wichtig? Erzählt sie von sich aus noch davon? Oder war das Spielzeug eigentlich nur in diesem Moment interessant?

Gerade bei kleineren Kindern hilft mir das dabei, spontane Wünsche von Dingen zu unterscheiden, die sie sich wirklich länger wünschen. So kann ich Weihnachtsgeschenke gezielter auswählen und unnötige Käufe vermeiden.

Bei größeren Kindern verändert sich die Geschenkesuche

Bei meiner älteren Tochter ist es inzwischen ganz anders. Klassisches Spielzeug wird zunehmend uninteressanter. Dafür spielen andere Dinge eine größere Rolle – zum Beispiel Basteln, Kleidung und ihre persönlichen Interessen.

Die Geschenkesuche wird dadurch ehrlich gesagt nicht unbedingt leichter. Im Gegenteil: Je älter die Kinder werden, desto genauer muss ich überlegen, was wirklich zu ihnen passt und worüber sie sich langfristig freuen. Ich habe hier eine Geschenkeliste für Mädchen von 9-12 Jahren erstellt, mit tollen Ideen für die kommenden Feiertage.

Geschenke für Mädchen 9-12 Jahre 💖

Auch der Adventskalender beginnt bei mir schon im September

Selbst befüllter Adventskalender mit Stoffbeuteln und kleinen Überraschungen, der frühzeitig für Weihnachten vorbereitet wird.

Da ich den Adventskalender für meine Kinder selbst befülle, gehören die 24 kleinen Überraschungen ebenfalls zu meiner frühen Weihnachtsplanung.

Schon im September halte ich deshalb nach kleinen Dingen Ausschau und kaufe nach und nach die ersten Kleinigkeiten. So muss ich nicht Ende November plötzlich einen kompletten Adventskalender zusammenstellen und zusätzlichen Weihnachtsstress vermeiden.

Wenn du deinen Adventskalender ebenfalls selbst befüllen möchtest, findest du hier meine Ideen:

→  Adventskalender befüllen – Ideen für Kinder

Im Oktober wird aus den Ideen ein konkreter Plan

Im Oktober weiß ich meistens schon ziemlich gut, welche Wünsche tatsächlich geblieben sind. Jetzt kaufe ich gezielter Weihnachtsgeschenke und stimme gleichzeitig mit der Familie ab, wer was schenkt.

Denn genau hier kann es schnell unübersichtlich werden.

Wir schenken etwas, die Großeltern möchten ebenfalls etwas beitragen und vielleicht fragen noch weitere Familienmitglieder nach einer Idee. Gleichzeitig möchte ich vermeiden, dass Dinge doppelt gekauft werden oder ein Kind am Ende sehr viele ähnliche Geschenke bekommt.

Wenn mir noch Ideen fehlen, schaue ich außerdem danach, was zum jeweiligen Alter und zu den Interessen meiner Kinder passt.

Auf meinem Blog findest du dazu mittlerweile verschiedene Sammlungen:

– Geschenkideen für Babys
– Geschenkideen zum 1. Geburtstag
– Geschenkideen für Kleinkinder von 1 bis 3 Jahren
– Geschenkideen für Vierjährige
– Montessori-Geschenkideen

Warum ich meinen eigenen Geschenkeplaner erstellt habe

Ausgefüllter Geschenkeplaner für Eltern mit Geschenkideen, Preisen und Zuständigkeiten für Familie und Verwandte zur übersichtlichen Weihnachtsplanung.

Aus diesem ganzen Geschenkewirrwarr ist irgendwann mein Geschenkeplaner entstanden.

Bei uns liegen einfach sehr viele Anlässe direkt hintereinander: Adventskalender, Nikolaus, Weihnachten und anschließend die Geburtstage meiner beiden Kinder im Januar.

Irgendwann wollte ich nicht mehr versuchen, mir zu merken, welches Geschenk für welchen Anlass gedacht ist, was ich bereits gekauft habe und welches Familienmitglied welchen Wunsch übernimmt.

Deshalb habe ich mir ein System erstellt, mit dem ich alles an einem Ort festhalten kann.

Mit meinem Geschenkeplaner sehe ich auf einen Blick, für wen ein Geschenk gedacht ist und wer es schenkt. Gerade wenn mehrere Familienmitglieder beteiligt sind, hilft mir das enorm dabei, den Überblick zu behalten und Weihnachtsstress zu vermeiden.

→ Geschenkeplaner 

Ich habe ihn ursprünglich aus meinem eigenen Bedarf heraus erstellt – und genau so nutze ich ihn heute selbst.

Nikolaus plane ich direkt mit

Zwischen Adventskalender und Weihnachten wartet natürlich noch der Nikolaus.

Auch dafür möchte ich nicht am 5. Dezember plötzlich überlegen müssen, was in die Stiefel kommt. Deshalb plane ich die Nikolaus-Kleinigkeiten direkt mit den anderen Geschenken.

Bei uns muss es zum Nikolaus gar nichts Großes sein. Entscheidend ist für mich eher, dass ich alles rechtzeitig besorgt habe und nicht noch einen zusätzlichen Punkt auf meiner Dezember-To-do-Liste stehen habe.

Im November möchte ich mit Weihnachten fertig werden

Der November ist für mich der Monat, in dem ich die letzten Lücken schließe.

Sind alle Weihnachtsgeschenke vorhanden? Ist geklärt, wer was schenkt? Fehlt noch etwas für den Adventskalender? Habe ich alles für Nikolaus?

Mein Ziel ist ganz klar:

Wenn der Dezember beginnt, möchte ich die Weihnachtsgeschenke weitgehend fertig haben.

Natürlich kann immer noch eine Kleinigkeit dazukommen. Aber ich möchte im Dezember nicht erst anfangen, die großen Geschenke zu suchen. Eine frühzeitige Planung hilft mir dabei, die Feiertage entspannter zu genießen.

Im Dezember plane ich schon die Geburtstage im Januar

Während viele im Dezember noch mitten in der Suche nach Weihnachtsgeschenken stecken, beginnt bei mir bereits die nächste Runde.

Meine beiden Kinder haben im Januar Geburtstag.

Deshalb versuche ich ganz bewusst, Weihnachten vorher abzuschließen. Im Dezember fange ich dann bereits an, die Geburtstagsgeschenke zu kaufen.

Das berücksichtige ich teilweise schon bei der Weihnachtsplanung. Wenn ich eine tolle Geschenkidee habe, überlege ich: Muss sie wirklich unter dem Weihnachtsbaum liegen? Oder wäre sie vielleicht das bessere Geburtstagsgeschenk?

Gerade wenn Weihnachten und Geburtstag so nah beieinanderliegen, finde ich diese Trennung wichtig. So bekommen die Kinder zu beiden Anlässen besondere Geschenke, ohne dass alles innerhalb weniger Tage zusammenkommt.

Mein Geschenkefahrplan von September bis Januar

Geschenkefahrplan von September bis Januar mit den wichtigsten Schritten für Wunschlisten, Weihnachtsgeschenke, Adventskalender und Kindergeburtstage.

Für mich hat sich über die Jahre ungefähr dieser Ablauf bewährt:

September: Wünsche sammeln, Wünsche fotografieren und beobachten, erste Weihnachtsgeschenke kaufen und mit den Kleinigkeiten für den Adventskalender beginnen.

Oktober: Wünsche konkretisieren, Weihnachtsgeschenke kaufen, mit der Familie abstimmen und alles im Geschenkeplaner festhalten.

November: Adventskalender fertigstellen, Nikolaus vorbereiten, fehlende Weihnachtsgeschenke besorgen und Weihnachten möglichst komplett abhaken.

Dezember: Weihnachten genießen – und bereits mit den Geburtstagsgeschenken für Januar anfangen.

Januar: Geburtstage feiern, ohne direkt nach Weihnachten wieder sämtliche Geschenke auf einmal organisieren zu müssen.

Früh anfangen bedeutet für mich weniger Weihnachtsstress

Natürlich muss niemand im September anfangen, Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Für unsere Familie hat sich dieser frühe Start aber bewährt.

Vor allem mit zwei Winter-Geburtstagskindern möchte ich nicht sämtliche Ausgaben und die komplette Organisation auf November, Dezember und Januar konzentrieren.

Ich verteile beides lieber: die Arbeit und die Kosten.

Und genau deshalb steht Weihnachten bei mir schon im September auf der Liste – lange bevor der erste Advent beginnt.

So bleibt im Dezember mehr Zeit für das, worum es eigentlich gehen sollte: Advent, Weihnachten und gemeinsame Zeit mit der Familie – und nicht die panische Suche nach dem letzten Geschenk.

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